Heizpatronen

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    Anwendungsbereiche

    Heizpatronen sind besonders geeignet zum Einsatz als Werkzeugbeheizung, zur Beheizung von Breitschlitzdüsen, im Sondermaschinenbau, von Siebwechslern und Filteranlagen in der Kunststoffindustrie, an Verpackungsmaschinen und zur Lufterwärmung.

    bild_hep_gr.jpg (9224 Byte)



    Technische Daten im Vergleich

    PE PDE PDS/PDZ HPS/HPZ O
    Einsatztemperatur max. 400°C 500°C 750°C 750°C 600°C
    Leistungsdichte max. 4W/cm2 4-10W/cm2 10-15W/cm2 15-30W/cm2 4W/cm2
    Betriebsspannung 230V 230V 230V 230V 230V

     

    Durchmessertoleranz
    PE

    ±0,50% min ± 0,1mm nach DIN 2462 T1 und 2463 T1 D4

    PDE 0,00 bis -0,1mm
    PDS/PDZ -0,02 bis -0,05mm (Typ PDS); ±0,02mm (Typ PDZ)
    HPS/HPZ -0,02 bis -0,06mm (Typ PDS); ±0,02mm (Typ PDZ)
    O ±2mm max.

     

    Bohrungszugabe
    PE

    =< 79mm Länge +0,1mm; 80-199mm Länge +0,15mm; >=200mm Länge +0,2mm

    PDE ISO-Toleranz H11
    PDS/PDZ ISO-Toleranz H7
    HPS/HPZ ISO-Toleranz H7 bis 20W/cm2 darüber hinaus Presspassung




    Anschlussvarianten

     Ausführung Standard

    A

    Litze, glaseidenisoliert und silikonimprägniert, temperaturbeständig bis 250°C max. bild_hep_a.jpg (7511 Byte)

    B

    Mit Fiberglasschlauch überzogen, temperaturbeständig bis max. 300°C bild_hep_b.jpg (7104 Byte)

    C

    Mit beschichtetem Fiberglasschlauch überzogen, temperaturbeständig bis max. 220°C bild_hep_c.jpg (7423 Byte)

    E

    Hochhitzebeständige Litze zusätzlich isoliert mit Keramikperlen isoliert, temperaturfest bis ca. 600°C bild_hep_e.jpg (7429 Byte)

    F

    Mit eingebautem Schutzleiter bild_hep_f.jpg (7917 Byte)
     Ausführung mit Schraubanschluss

    G

    ab D:23mm M3,5 aus VA; ab D:32mm M4; Bei PDE und PDS Heizpatronen ab D:24mm Schraubanschluss möglich bild_hep_g.jpg (8171 Byte)

    H

    Optional ab 10mm Patronendurchmesser vergrössertes Kopfteil bild_hep_h.jpg (9554 Byte)
     Ausführung mit 3-adriger Litze

    I

    Anschlussvariante mit 3-adriger Litze und Drahtgeflechtschlauch bild_hep_i.jpg (7905 Byte)

    K

    Anschlussvariante mit 3-adriger Litze mit Spiralschlauch oder Anschlussvariante mit 3-adriger Litze und Edelstahlwellschlauch (optional gasdicht veschweisst) bild_hep_k.jpg (6661 Byte)
     Ausführung mit Silikon ausgegossen

    L

    Kopf mit SIlikon ausgegossen (Feuchtigkeitsschutz), temperaturfest bis ca. 200°C bild_hep_l.jpg (7861 Byte)
     Ausführung mit Winkelklotz

    M

    Winkelanschluss mit angeschweisstem Winkelklotz bild_hep_m.jpg (4721 Byte)
     Ausführung mit Stahl-Rohrbogen

    N

    Winkelanschluss mit angeschweisstem Stahl-Rohrbogen bild_hep_n.jpg (5367 Byte)
     Ausführung mit Gerätestecker

    O

    Ausführung mit Gerätestecker ähnlich DIN 49458B CEE 22 16A/250Volt oder DIN 49458 10A/250Volt bild_hep_o.jpg (7703 Byte)

    Q

    Ausführung mit Gerätestecker ähnlich DIN 49458B CEE 22 16A/250Volt oder DIN 49458 10A/250Volt bild_hep_q.jpg (7600 Byte)
     Ausführung mit Schraubanschluss

    S

    Mit angelötetem Einschraubnippel aus Messing oder Edelstahl bild_hep_s.jpg (8201 Byte)

    Wichtige Bemerkungen für den Einsatz von Heizpatronen

  • Bohrungen müssen je nach Leistungsdichte der einzubauenden Heizpatronen unterschiedliche Genauigkeiten aufweisen; bitte beachten Sie unsere Angaben zu Bohrungstoleranzen und Zugaben für die einzelnen Patronentypen.

  • Der Abstand von Heizpatronen sollte folgende Werte nicht unterschreiten: - 1,5-facher Patronendurchmesser untereinander; - 1-facher Patronendurchmesser zu den Aussenwänden der zu beheizenden Objekte.

  • nutzen Sie Durchgangsbohrungen zum leichteren Ein- und Ausbau; Wichtig ist die gute Beschaffenheit der Bohrung mit geringer Rauhtiefe. Rillen und Riefen ergeben durch Lufteinschlüsse eine höhere Heizpatronentemperatur und somit schlechte Wärmeleitung. Dadurch wird die Lebensdauer der Heizpatrone herabgesetzt. Die Bohrungstiefe muss so bemessen werden, dass sich der Metallmantel der Heizpatrone volständig im Werkzeug befindet.

  • besonders in verdichteter Ausführung können Patronen infolge langer Lagerungen Feuchtigkeit ziehen. Empfehlung: Heizen sie daher die Heizpatronen mit verringerter Leistung behutsam an.

  • Montagemittel in Spray- und Pastenform zum unkomplizierten Ein- und Ausbau der Heizpatronen; "Festgehen" sowie Korrosion werden weitgehend vermieden.

  • die Längenangaben beziehen sich bei allen Patronentypen nur auf die Matellänge

  • Anschlussbereich gegen eindringende Flüssigkeit (z.B. Öle, Kunststoffe, Fette) und Gase schützen, um elektrische Überschläge zu verhindern.

  • Anschlussleitungen gegen Temperatureinflüsse schützen bzw. entsprechend auslegen

  • Anschlüsse so verlegen, dass die Kabel nicht mit scharfen Kanten bzw. Gegenständen in Berührung kommen, um Kurzschlüsse zu vermeiden (geeignete Schutzvorrichtung für den Anschlussbereich als Zubehör lieferbar)

  • Anschlussspannungen beachten

  • bei Heizelementen mit integriertem Thermoelement auf richtige Polung achten

  • Bei der Lagerung über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) ist systembedingt damit zu rechnen, dass der Isolationswiderstand sinkt. Wir empfehlen die Heizpatronen trocken zu lagern und ggf. ein geeignetes Trockenmittel beizulegen.