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Heizpatronen
Anwendungsbereiche
Heizpatronen sind besonders geeignet zum Einsatz als
Werkzeugbeheizung, zur Beheizung von Breitschlitzdüsen, im Sondermaschinenbau, von
Siebwechslern und Filteranlagen in der Kunststoffindustrie, an Verpackungsmaschinen und
zur Lufterwärmung.
Technische Daten im Vergleich
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PE |
PDE |
PDS/PDZ |
HPS/HPZ |
O |
| Einsatztemperatur max. |
400°C |
500°C |
750°C |
750°C |
600°C |
| Leistungsdichte max. |
4W/cm2 |
4-10W/cm2 |
10-15W/cm2 |
15-30W/cm2 |
4W/cm2 |
| Betriebsspannung |
230V |
230V |
230V |
230V |
230V |
| Durchmessertoleranz |
| PE |
±0,50%
min ± 0,1mm nach DIN 2462 T1 und 2463 T1 D4 |
| PDE |
0,00 bis -0,1mm |
| PDS/PDZ |
-0,02 bis -0,05mm (Typ PDS);
±0,02mm (Typ PDZ) |
| HPS/HPZ |
-0,02 bis -0,06mm (Typ PDS);
±0,02mm (Typ PDZ) |
| O |
±2mm max. |
| Bohrungszugabe |
| PE |
=< 79mm
Länge +0,1mm; 80-199mm Länge +0,15mm; >=200mm Länge +0,2mm |
| PDE |
ISO-Toleranz H11 |
| PDS/PDZ |
ISO-Toleranz H7 |
| HPS/HPZ |
ISO-Toleranz H7 bis 20W/cm2
darüber hinaus Presspassung |
Anschlussvarianten
| Ausführung Standard |
A |
Litze, glaseidenisoliert und silikonimprägniert,
temperaturbeständig bis 250°C max. |
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B |
Mit Fiberglasschlauch überzogen, temperaturbeständig bis max. 300°C |
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C |
Mit beschichtetem Fiberglasschlauch überzogen, temperaturbeständig bis max.
220°C |
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E |
Hochhitzebeständige Litze zusätzlich isoliert mit Keramikperlen isoliert,
temperaturfest bis ca. 600°C |
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F |
Mit eingebautem Schutzleiter |
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| Ausführung mit Schraubanschluss |
G |
ab D:23mm M3,5 aus VA; ab D:32mm M4; Bei PDE und PDS
Heizpatronen ab D:24mm Schraubanschluss möglich |
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H |
Optional ab 10mm Patronendurchmesser vergrössertes Kopfteil |
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| Ausführung mit 3-adriger Litze |
I |
Anschlussvariante mit 3-adriger Litze und
Drahtgeflechtschlauch |
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K |
Anschlussvariante mit 3-adriger Litze mit Spiralschlauch oder
Anschlussvariante mit 3-adriger Litze und Edelstahlwellschlauch (optional gasdicht
veschweisst) |
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| Ausführung mit Silikon ausgegossen |
L |
Kopf mit SIlikon ausgegossen (Feuchtigkeitsschutz),
temperaturfest bis ca. 200°C |
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| Ausführung mit Winkelklotz |
M |
Winkelanschluss mit angeschweisstem Winkelklotz |
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| Ausführung mit Stahl-Rohrbogen |
N |
Winkelanschluss mit angeschweisstem Stahl-Rohrbogen |
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| Ausführung mit Gerätestecker |
O |
Ausführung mit Gerätestecker ähnlich DIN 49458B
CEE 22 16A/250Volt oder DIN 49458 10A/250Volt |
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Q |
Ausführung mit Gerätestecker ähnlich DIN 49458B CEE 22 16A/250Volt oder
DIN 49458 10A/250Volt |
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| Ausführung mit Schraubanschluss |
S |
Mit angelötetem Einschraubnippel aus Messing oder
Edelstahl |
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Wichtige Bemerkungen für den Einsatz von Heizpatronen
Bohrungen müssen je nach Leistungsdichte der
einzubauenden Heizpatronen unterschiedliche Genauigkeiten aufweisen; bitte beachten Sie
unsere Angaben zu Bohrungstoleranzen und Zugaben für die einzelnen Patronentypen.
Der Abstand von Heizpatronen sollte folgende Werte
nicht unterschreiten: - 1,5-facher Patronendurchmesser untereinander; - 1-facher
Patronendurchmesser zu den Aussenwänden der zu beheizenden Objekte.
nutzen Sie Durchgangsbohrungen zum leichteren Ein-
und Ausbau; Wichtig ist die gute Beschaffenheit der Bohrung mit geringer Rauhtiefe. Rillen
und Riefen ergeben durch Lufteinschlüsse eine höhere Heizpatronentemperatur und somit
schlechte Wärmeleitung. Dadurch wird die Lebensdauer der Heizpatrone herabgesetzt. Die
Bohrungstiefe muss so bemessen werden, dass sich der Metallmantel der Heizpatrone
volständig im Werkzeug befindet.
besonders in verdichteter Ausführung können
Patronen infolge langer Lagerungen Feuchtigkeit ziehen. Empfehlung: Heizen sie daher die
Heizpatronen mit verringerter Leistung behutsam an.
Montagemittel in Spray- und Pastenform zum
unkomplizierten Ein- und Ausbau der Heizpatronen; "Festgehen" sowie Korrosion
werden weitgehend vermieden.
die Längenangaben beziehen sich bei allen
Patronentypen nur auf die Matellänge
Anschlussbereich gegen eindringende Flüssigkeit
(z.B. Öle, Kunststoffe, Fette) und Gase schützen, um elektrische Überschläge zu
verhindern.
Anschlussleitungen gegen Temperatureinflüsse
schützen bzw. entsprechend auslegen
Anschlüsse so verlegen, dass die Kabel nicht mit
scharfen Kanten bzw. Gegenständen in Berührung kommen, um Kurzschlüsse zu vermeiden
(geeignete Schutzvorrichtung für den Anschlussbereich als Zubehör lieferbar)
Anschlussspannungen beachten
bei Heizelementen mit integriertem Thermoelement auf richtige Polung achten
Bei der Lagerung über einen längeren Zeitraum
(mehrere Monate) ist systembedingt damit zu rechnen, dass der Isolationswiderstand sinkt.
Wir empfehlen die Heizpatronen trocken zu lagern und ggf. ein geeignetes Trockenmittel
beizulegen.
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